Sparbriefe als alternative Geldanlage im Zinsvergleich

Viele Sparer sind daran interessiert aus ihren Ersparnissen etwas mehr zu machen, als das mit dem herkömmlichen Sparbuch möglich ist. Werden doch die Gelder auf den Sparbüchern gerade mit etwas mehr als einem Prozent verzinst, sind Sparbücher, wenn man es genau betrachtet, eher Geldvernichtungsmittel. Liegt doch die jährliche Inflationsrate in Deutschland schon seit Jahren höher als die Zinsen, die man für sein Gespartes bekommen kann.


Deshalb wählen viele Sparer inzwischen andere sichere Anlageformen, bei denen das Geld gewinnbringend über einen überschaubaren Zeitraum angelegt werden kann. Eine jederzeit verfügbare Reserve kann sich jeder auf einem Tagesgeldkonto halten, die Zinsen, die für Tagesgeld gezahlt werden, liegen je nach Bank bei um die 4%, doch alles was ein Mehr an Geld ist und momentan nicht benötigt wird, kann auch in einem Sparbrief angelegt werden. Die Zinsen für Sparbriefe sind in der Regel etwas höher als für das Geld auf Tagesgeldkonten. Konkrete Vergleiche lassen sich im Internet machen, sodass der Anleger über den aktuellen Zinsvergleich die besten Angebote evaluieren kann. Die Laufzeiten für Sparbriefe beginnen ab einem Jahr, manche Banken bieten sogar schon Laufzeiten von nur sechs Monaten an. Hier sind die Laufzeiten zwischen Festgeld und Sparbrief mittlerweile fast gleich. Meistens staffeln die Banken die Zinsen. Das heißt, wer 20.000 Euro über ein Jahr anlegt, der bekommt höhere Zinsen, als derjenige der nur 5.000 Euro hat, um sie auf die hohe Kante zu legen. Sparbriefe haben den Vorteil, dass ihr Kauf und ihre Verwahrung gebührenfrei sind und sie keinerlei Schwankungen des Kurses unterliegen. Die Zinsen, die laut Vertrag bei Anschluss garantiert waren, werden auch bis zum Laufzeitende gezahlt.


Manche Banken nennen die Sparbriefe auch Festgeld oder Termingeld, damit ist eben gemeint, dass das Geld über einen bestimmten Zeitraum fest angelegt wird und zu einem vorher festgelegten Termin wieder zu Auszahlung kommt, inklusive der Zinsen. Sparbriefe mit längeren Laufzeiten haben dann noch den Vorteil, dass wenn die Zinsen jährlich ausgezahlt werden, der Sparer vom Zinseszinseffekt profitieren kann. Allerdings muss immer beachtet werden, dass das Gesparte über den festgelegten Anlagezeitraum nicht zur Verfügung steht. Es sollte also wirklich immer nur Geld über einen Sparbrief angelegt werden, dass in absehbarer Zeit nicht benötigt wird. Die Sparbriefanlagen der Kunden sind in der Regel durch den sogenannten Einlagensicherungsfonds abgesichert, lediglich ausländische Banken sichern oft nur bis 20.000 Euro ab. Da empfiehlt es sich dann auch keine höheren Geldbeträge anzulegen, auch wenn die Konditionen attraktiv sind. Ganz in Abhängigkeit von der jeweiligen Zinssituation am Markt sind die Laufzeiten für Sparbriefe zu wählen. In sogenannten Niedrigzinsphasen empfiehlt es sich eher kürzere Laufzeiten von maximal ein oder zwei Jahren zu wählen, während in Hochzinsphasen eine längere Anlagedauer sinnvoll sein kann, da der entsprechende Zins immer über die gesamte Laufzeit garantiert ist. Jedenfalls ist alles in allem der Sparbrief eine attraktive Alternative zum Sparbuch. Der konservative Anleger kann hier bessere Renditen mit seinem Geld erzielen und büßt nichts an Sicherheit ein.

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